Testbericht Kyocera Finecam L3vDigitalkameras mit übergroßem LCD-Farbbildschirm sind selten. Es gibt die Leica Digilux 1 (und die baugleiche Panasonic DMC-LC5), die Casio Exilim EX-Z3, die Fujifilm Finepix M603, die Sony MVC-CD500 – und eben die Kyocera-Modelle Finecam L3v und L4v. Bei den beiden Finecams nimmt der LCD-Bildschirm sogar beinahe die Hälfte der gesamten Kameraoberfläche bzw. der Kamerarückseite ein. Da wir (und unsere Leser bestimmt auch) neugierig sind, ob solche "Exoten" – abgesehen von ihrem Bildschirm – auch sonst außergewöhnlich (gut) sind, haben wir das 3-Megapixel-Modell Finecam L3v einem Kurztest unterzogen. Die Kyocera Finecam L3v (und die L4v) zeigt "Persönlichkeit", wenn sie einem den Rücken zu dreht. Ist die L3v – bis auf einige kleine "kreative" Details, wie z. B. dem beim Einschalten und Fokussieren blau aufleuchtenden Zierfenster – vom Design her eher unauffällig, sticht Kyoceras Kleine mit ihrem überdimensionalen 2,5"-LCD-Farbbildschirm aus der Masse hervor. Der Bildschirm ist dabei nicht nur angenehm groß, sondern bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung einigermaßen lesbar und ist auch weder träge noch neigt er zum Rauschen.
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